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Intuition - die transzendente Funktion des Gehirns



Für die Intuition gibt es eine Vielzahl an Begriffen wie Instinkt, Spürsinn, Bauchgefühl, Ahnung, Riecher, Eingebung, Gedankenblitz, Geistesblitz, sechster Sinn usw. Der Begriff Intuition stammt vom lateinischen intuitio und bedeutet übersetzt „unmittelbare Anschauung“. Während die Sinnesinformationen meistens gleich vom Bewusstsein interpretiert werden und dann „Wissen“ vermitteln, ist Intuition das reine nichtinterpretierte Wissen.


Intuition ist ein Wissen von innen heraus, das wir als gedankliche Einfälle aus unserem Unterbewusstsein ohne Reflexion, ohne Nachdenken, erhalten. Diese Ideen, Anschauungen oder Erkenntnisse sind unvermittelt da, ohne dass man ihre Entstehung bzw. ihre Herkunft begründen könnte. Sie kommen unbewusst und werden dann erst bewusst. Viele Erfindungen und Entdeckungen in der Wissenschaft kommen auf diesem Wege zustande.


Bei Tieren wird Intuition meistens als Instinkt bezeichnet und funktioniert weit perfekter als beim Menschen. Die Tierwanderungen von Vögeln, Schmetterlingen oder Insekten über Tausende von Kilometern oder auch das Psi-Trailing (Heimkehrvermögen) von (Haus)Tieren über unbekannte weite Strecken machen uns sprachlos. Diese Fähigkeiten beruhen nicht auf analytischen Gedanken, sondern sind „angeborene“ Verhaltensweisen.


In diesen Bereich fallen auch Telepathie-Versuche des 1936 geborenen Physiker Harold E. Puthoff am Stanford Research Institute im kalifornischen Menlo Park (heute SRI International). Seine Remote Vewing-Experimente wurden von der CIA und der U.S. Army initiiert und zwischen 1983 und 1989 mit knapp 20 Millionen Dollar gefördert. Diese Arbeit wurde bald weltweit bekannt, der ich einen eigenen Blog widmen werde. An dieser Stelle sei nur gesagt, dass der Empfang der Daten rund eine Stunde früher stattfand, als der Sender sie „ausgestrahlt“ hatte.


Offenbar gibt es neben unserem bewussten Erkennen noch etwas "Intelligentes" in uns, das für uns tätig ist. Und dieses Etwas ist bereits aktiv, wenn wir noch nichts bewusst über ein Geschehen wissen, das gleich stattfinden wird.


Ein Beispiel dafür ist unser Sehapparat, der dem Lichtkegel der Taschenlampe immer vorauseilt und sich immer genau dort befindet, wo wir erst hinleuchten werden. Man kennt dieses Phänomen in der Wissenschaft als antizipatorischen Effekt. Das ist auch der Grund, warum wir die genaue Position eines Formel-1-Rennautos sehen können, auch wenn dieses mit 300 km/h fährt.


Diese Bilder werden durch die sogenannten Bereitschaftspotentiale vorausgesehen. Für das Bild einer Naturlandschaft ist das Bereitschaftspotential eher klein, für ein Unfallbild mit Körperverletzungen deutlich größer und besonders groß ist es bei Sexszenen. Der Organismus „weiß“ offensichtlich mehr, als die direkt übermittelten Bildinformation hergibt.


Wenn wir etwas bewusst erkennen, passiert das immer im JETZT, in der Gegenwart. Aber manches Mal „wissen“ intelligente Systeme unseres Organismus bereits vorher, dass gleich ein Ergebnis stattfindet. Das Jetzt ist aber reine Ansichtssache, denn viele Physiker favorisieren mittlerweile ein Universum, wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichermaßen vorhanden sind. Mit unseren Sinnen können wir aber nur den kurzen Moment des Jetzt zwischen den Erinnerungen der Vergangenheit und den Erwartungen der Zukunft erkennen und meinen, dass nur dieses Jetzt Wirklichkeit sei.


Zeit können wir NUR an den Vorher- und Nachher-Zuständen von Materie erkennen und/oder messen. Aber in einem massefreien Raum gibt es weder Zeit noch Kräfte, die auf Materie einwirken würden. Und dieses quantenphysikalische 99,999999-Vakuum ist die Schnittstelle zwischen biologischem Leben und höheren Seinsebenen, ein massefreier Raum nur gefüllt mit Energie und Information. Wann immer wir uns mit diesem „Vakuum“ verbinden, dann können wir unabhängig von Zeit intuitiv Informationen erhalten, die uns letztlich die Kraft und Macht geben, Materie zu beeinflussen.

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